Mit dem Fahrrad zum Geocaching - Triathlon light

12. Juni 2021

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Nachdem das Hüttenwochenende für die Jüngeren ausfallen musste, haben sich Max und Bene eine Alternative überlegt. Am Samstag, den 12. Juni, ging es bei schwülwarmem Wetter mit einer Gruppe aus acht 9- bis 12-jährigen mit den Fahrrädern nach Hirschbach, um zwei Multi-Geocaches zu machen.

 

 

 

 

 

Zügig waren wir dort und erreichten die ersten Zielkoordinaten des „Hirschbacher Ritterschatzes“, wo wir die Fahrräder abstellten. (Link)  Bei diesem Geocache waren die Koordinaten aller fünf Stationen sowie der Zielstation bereits vorgegeben. Es galt, dort Ziffern zu finden, um schließlich das geheimnisvolle, durch ein Zahlenschloss abgesichertes Ende zu erreichen. Nach etwa einer Stunde konnten wir den Ritterschatz in einem alten Felsenkeller heben. Gestärkt durch die erste Mittagspause ging es mit den Rädern wieder ein Stück zurück, zum Beginn des Norissteigs zwischen Fischbrunn und Hirschbach. Dort wartete die von Kondition, Gelände und Schwierigkeit der Verstecke deutlich anspruchsvollere Jubiläumstour zum 80-jährigen Geburtstag (Link) des Norissteigs von 2008. Das erste Versteck bereitete uns bereits große Schwierigkeiten, beinahe eine halbe Stunde wurde, trotz Tipps und Spoilerbild, erfolglos gesucht. Doch schließlich stießen wir endlich auf die Dose, in der eine ausführliche Beschreibung des Caches, die Koordinaten der nächsten Station sowie eine Ziffer der Zielkoordinaten zu finden waren. Über Stock und Stein wanderten wir den überraschenderweise recht einsamen Norissteig ab und fanden alle paar hundert Meter jeweils die nächste Dose, immer bestückt mit den folgenden Koordinaten sowie einer Ziffer der Zielkoordinaten. Nach etwa zehn Stationen und einer zweiten Mittagspause konnten wir alle Koordinaten zusammensetzen und uns zum Ziel führen lassen. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt legten wir dabei knapp 7 Kilometer und 150 Höhenmeter zu Fuß zurück. Bei den Fahrrädern angekommen, brachen wir auch wieder nach Hause auf – jedoch nicht ohne eine weitere Pause an der Pegnitz in Hohenstadt, wo die meisten noch die Füße ins Wasser steckten und anschließend das ein (oder andere) Eis aßen. Am Ende standen dann 25 Kilometer Fahrrad, etwa 9 zu Fuß, insgesamt 300 Höhenmeter und ein paar Schritte in der Pegnitz zu Buche, die von allen problemlos gemeistert wurden.

 

Autoren: Max Stocker und Benedikt Hümmer