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Frankenwetter

Wettervorhersagen für das Einzugsgebiet der Regnitz
  1. Hallo!

    Am Montag stellt sich eine kräftige und mindestens eine Woche anhaltende West- bis Nordwestströmung ein, mit der mäßig kalte Meeresluftmassen herangeführt werden.

    Dabei ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt mit gelegentlichen Zwischenaufheiterungen. Zeitweise fallen Niederschläge, mal als Schnee, mal als Regen.

    Unterhalb von 300 m herrschen durchwegs leicht positive Temperaturen. In höheren Lagen können die Temperaturen vor allem nachts auch mal etwas unter 0 Grad sinken.

    Der Westwind ist im Mittel mäßig bis frisch und in Böen stark bis stürmisch.

    Bei den Niederschlagsmengen gibt es ausgeprägte Luv- und Lee-Effekte. Die Gesamtmengen bis zum Freitagabend liegen zwischen 7 Kilogramm (bzw. Liter Wasser) pro Quadratmeter in Cadolzburg und 27 Kilogramm pro Quadratmeter in Hersbruck.

    Wetterochs

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  2. Es ist noch keine Auflösung der Hochnebeldecke zu verzeichnen. Da kommen doch allmählich Zweifel auf, ob das morgen am Sonntag wirklich was wird mit dem Sonnenschein. Ganz komisch ist, dass die neuesten Wettermodell-Berechnungen heute am Samstag um 22 Uhr mit einem falschen Anfangszustand gestartet wurden, mit einem klaren Himmel nämlich und nicht mit einem bedeckten. Da kann man dann natürlich alle weiteren Wettermodell-Ergebnisse bezüglich dieser Hochnebeldecke vergessen.

    Wetterochs Wettermail - Sa 28.01. 16:15

    Hallo!

    Auch wenn konkret am Himmel noch keine Anzeichen zu erkennen sind: Die Wettermodelle erwarten eine komplette Auflösung der Hochnebeldecke in den nächsten Minuten gefolgt von einer klaren und -5 bis -10 Grad kalten Nacht zum Sonntag.

    Morgen am Sonntag scheint häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Südwest.

    Die Nacht zum Montag beginnt klar und windschwach. Die Temperaturen sinken vorübergehend auf -5 Grad. In der zweiten Nachthälfte ziehen Wolken auf, frische Windböen aus Südwest kommen auf und die Temperaturen steigen auf 0 Grad. Niederschläge fallen noch nicht.

    Am Montag überquert uns tagsüber der Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über Finnland. Das zugehörige Schneefallgebiet ist ziemlich unergiebig. Maximal kommen auf den Jurahöhen 5 cm Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen recht rasch auf +1 bis +2 Grad, so dass fraglich ist, ob dort überhaupt Schnee liegen bleiben wird. Der Westwind ist in Böen stark bis stürmisch.

    Am Dienstag und Mittwoch herrscht weiterhin windiges Westwetter (stürmische Böen), wobei die Temperaturen langsam von +2 auf +4 Grad ansteigen. Immer wieder fällt Regen oder Schneeregen bzw. in höheren Lagen auch Schnee.

    Am Donnerstag kommt kältere Meeresluft zu uns. Die Schauer gehen bis in tiefe Lagen in Schnee über und die Frostgrenze sinkt auf 400 m. Der Nordwestwind ist in Böen stark.

    Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher. Die eingeflossene Kaltluft könnte unter Hochdruckeinfluss geraten oder aber unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss wieder von milderer Luft verdrängt werden.

    Wetterochs

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  3. Hallo!

    Auch wenn konkret am Himmel noch keine Anzeichen zu erkennen sind: Die Wettermodelle erwarten eine komplette Auflösung der Hochnebeldecke in den nächsten Minuten gefolgt von einer klaren und -5 bis -10 Grad kalten Nacht zum Sonntag.

    Morgen am Sonntag scheint häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Südwest.

    Die Nacht zum Montag beginnt klar und windschwach. Die Temperaturen sinken vorübergehend auf -5 Grad. In der zweiten Nachthälfte ziehen Wolken auf, frische Windböen aus Südwest kommen auf und die Temperaturen steigen auf 0 Grad. Niederschläge fallen noch nicht.

    Am Montag überquert uns tagsüber der Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über Finnland. Das zugehörige Schneefallgebiet ist ziemlich unergiebig. Maximal kommen auf den Jurahöhen 5 cm Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen recht rasch auf +1 bis +2 Grad, so dass fraglich ist, ob dort überhaupt Schnee liegen bleiben wird. Der Westwind ist in Böen stark bis stürmisch.

    Am Dienstag und Mittwoch herrscht weiterhin windiges Westwetter (stürmische Böen), wobei die Temperaturen langsam von +2 auf +4 Grad ansteigen. Immer wieder fällt Regen oder Schneeregen bzw. in höheren Lagen auch Schnee.

    Am Donnerstag kommt kältere Meeresluft zu uns. Die Schauer gehen bis in tiefe Lagen in Schnee über und die Frostgrenze sinkt auf 400 m. Der Nordwestwind ist in Böen stark.

    Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher. Die eingeflossene Kaltluft könnte unter Hochdruckeinfluss geraten oder aber unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss wieder von milderer Luft verdrängt werden.

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  4. Hallo!

    Nieselregen tritt heute am Freitag nicht mehr auf. Der Schneefall, den die Radarbilder zeigen, kommt aber auch nur vereinzelt am Boden an. Er stammt aus 4000 m Höhe und verdunstet zum größten Teil in einer trockenen Luftschicht in 2000 m Höhe.

    Morgen am Samstag ist es tagsüber noch überwiegend bedeckt. Einige Wettermodelle halten geringfügigen Schneefall für möglich, wahrscheinlich bleibt es aber niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Nord.

    In der klaren Nacht zum Sonntag kühlt es auf -6 bis -12 Grad ab. Die niedrigeren Werte treten dort auf, wo etwas Schnee liegt.

    Am Sonntag ist es heiter bis wolkig, niederschlagsfrei und maximal 0 Grad warm. Der schwache Wind weht aus Südwest.

    Am Montag zieht ein Schneefallgebiet durch. In der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz gibt es 10 cm Neuschnee. Ansonsten sind die Mengen etwas geringer und unterhalb von 400 m wird es bei leicht positiven Temperaturen auch matschig. Der Westwind frischt in Böen stark bis stürmisch auf.

    Am Dienstag und Mittwoch ist es bewölkt mit zeitweiligen Niederschlägen. Die Schneefallgrenze steigt langsam von 300 auf 700 Meter. In tiefen Lagen maximal +2 bzw. +4 Grad. Der Westwind lässt vorübergehend etwas nach, bevor am Mittwoch erneut stürmische Böen auftreten.

    Die weitere Entwicklung ab Donnerstag ist noch unsicher.

    Wetterochs

    P.S.: Heute mal was völlig anderes. Eine Frage, die mich in letzter Zeit umgetrieben hat. Wie kann es eigentlich die Farbe Violett geben?

    Schaut man sich das sichtbare Spektrum des Sonnenlichts an, dann hat violettes Licht die kürzeste Wellenlänge. Wird die Wellenlänge noch kürzer, kommt man zur ultravioletten Strahlung, die für unser Auge unsichtbar ist. Blaues Licht hat eine größere Wellenlänge als Violett und bei fortschreitender Vergrößerung der Wellenlänge kommt man über Grün zu Rot, welches dann ins unsichtbare Infrarot übergeht.

    Also haben wir am langwelligen Ende des sichtbaren Spektrums Rot und am kurzwelligen Violett.

    Wenn man nun in einem einfachen Ansatz davon ausgeht, dass die drei Sorten von Sehzapfen (Sehzellen für das Farbensehen) in unserem Auge jeweils nur für Rot, Grün und Blau zuständig sind, dann kann es eigentlich kein Violett geben. Denn reines Blau regt nur die blauen Sehzapfen an und Violett ist ja sozusagen noch blauer als Blau (noch kürzere Wellenlänge) und kann somit auch nur die für Blau zuständigen Sehzellen anregen. D.h. so wie das sichtbare Spektrum auf der einen Seite von Rot ins Infrarot übergeht, so müsste es auf der anderen Seite vom Blau ins Ultrablau übergehen und nicht vom Violett zum Ultraviolett.

    Noch eigenartiger wird die Geschichte aber, wenn man Violett aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kombiniert. Da enthält Violett kein Grün (war zu erwarten), viel Blau (war auch zu erwarten) und einen Rot-Anteil (Überraschung!). Rot ist deshalb kurios, weil es ja genau vom anderen Ende des Spektrums kommt, also in gewissem Sinn das Gegenteil von Violett darstellt.

    Eine kleine Anekdote: Ich kann mich an eine Schulstunde in Physik erinnern, in der der rot-grün-schwache Lehrer bei der Analyse des Lichtspektrums einen Schüler um Hilfe bat. Der angesprochene Schüler errötete dann und musste zugeben, dass auch er eine Rot-Grün-Schwäche hat. Interessant ist nun, dass man bei dieser Farbfehlsichtigkeit kein Violett sieht, sondern nur Blau. Auch das deutet in die Richtung, dass Violett irgendetwas mit den für Rot zuständigen Sehzapfen zu tun hat.

    Und tatsächlich: Die Auflösung des Rätsels ist, dass monochromatisches Violett nicht nur die für Blau, sondern in geringerem Maße auch die für Rot zuständigen Sehzellen anspricht.

    Bleibt noch die Frage, ob uns die Fähigkeit zwischen Blau und dem angrenzenden Violett unterscheiden zu können, einen evolutionären Vorteil verschafft hat. Man denkt hier gleich an die vielen violetten Früchte. Da ist aber ohne eine Analyse des Spektrums nicht klar, ob das monochromatische Violett überhaupt beteiligt ist oder ob es sich um eine Blau-Rot-Mischung handelt, zu deren Erkennung man diese spezielle Violett-Eigenschaft der Sehzellen gar nicht braucht. Denn die Frage ob ein "echtes" Violett vorliegt oder nur eine Mischung aus Blaut und Rot, können wir mit unseren Augen nicht beantworten und die nach denselben Prinzipien arbeitenden Digitalkameras helfen da auch nicht weiter.


    https://midimagic.sgc-hosting.com/huvision.htm

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  5. Hallo!

    Mit dem Schnee wurde es nichts am Donnerstag, weiterhin fiel gefrierender Sprühregen(*). Mit Temperaturen bis maximal -0,2 Grad (Bamberg) war es kälter als erwartet.

    Nach den neuesten Radardaten gibt es heute am Freitag nun doch noch die von den Wettermodellen schon länger erwarteten leichten Schneefälle. Im Regnitztal sollen tagsüber Temperaturen bis +1 Grad erreicht werden. Die Temperaturprognose könnte hier erneut etwas zu hoch liegen. Der schwache Wind weht aus Nord.

    Hoher Luftdruck bestimmt am Samstag unser Wetter. Absinkvorgänge beginnen die tiefe Wolkendecke aufzulösen. Niederschläge fallen nicht mehr. Bis +1 Grad. Es weht ein schwacher Nordwind.

    In der klaren Nacht zum Sonntag kühlt es kräftig ab auf -8 Grad.

    Am Sonntag ist es heiter bis wolkig ohne Niederschläge, d.h. häufig scheint die Sonne! Maximal werden 0 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus Südwest.

    Am Montag ist es bedeckte mit zeitweiligen Schnee- bzw. in tiefen Lagen auch Schneeregenfällen. Die Frostgrenze liegt bei 450 m. Der Südwestwind ist in Böen stark bis stürmisch.

    Auch am Dienstag und Mittwoch ist es überwiegend bedeckt mit zeitweiligen Niederschlägen, die allmählich bis in die Hochlagen in Regen übergehen. Die Temperaturen steigen von +1 auf +3 Grad. Der Südwestwind lässt ein bisschen nach, ist aber in Böen immer noch stark.

    Wetterochs

    (*) Wie in der letzten Wettermail angemerkt besteht der Hochnebel aus unterkühlten Wassertröpfchen, also aus flüssigem Wasser mit negativen Temperaturen (in diesem Fall nahe -5 Grad). Die Bildung von Schnee setzt ein, wenn sich unterkühlte Wassertröpfchen in festes Eis verwandeln (Eiskerne). Es wurde aber richtig angemerkt, dass ein gefrorenes Wassertröpfchen noch kein Schnee ist, sondern einfach nur ein winziges Eiskügelchen. Schnee entsteht erst durch das Nebeneinander von unterkühlten Wassertröpfchen und diesen Eiskernen. Weil die Wassermoleküle im Eis fester gebunden sind als im flüssigen Wasser, fangen die Eiskerne den von den Wassertröpfchen abgegebenen Wasserdampf ein, so dass er sich in Form von Eiskristallen anlagert. Schnee ist also so eine Art Reif, der sich aber nicht an Gegenständen, sondern an in der Luft schwebenden Eiskernen anlagert.

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